GELRE (De Draak van Pont)                                           

 

Vor langer Zeit, vor dusend Joar, so spricht der Alten Sag’,

da lebt’ ein Draak im Gelderland und sein Schrei war blut’ge Tat.

Er kam und brachte Feuer und Glut, es wallt’ sein Drachenblut.

Doch der Draak van Pont klagt’ sein Herzeleid, 

und kein Mensch verstand den Ruf.

 

Gelre, Gelre, Gelre! - Lasto conath i-amlug!

Fa-la-la-la, fa-la-la-la-la-la, fa-la-la-la-la-la-la-la-la-la!

 

Und der Draak war da bald 100 Jahr’, 

da zogen Lupold und Wychard daher.

Ja, sie fanden ihn unterm Mispelbaum und der Draak sah zu ihnen her.

Der Draak, der sprach: 

„Ach, junge Herrn, saht ihr nicht mein Drachenweib?

Bin ganz alleine in der Welt und viel schöner ist’s zu zweit.“

 

Gelre, Gelre, Gelre! - Lasto conath i-amlug!

Fa-la-la-la, fa-la-la-la-la-la, fa-la-la-la-la-la-la-la-la-la!

 

„Mein Drachenweib ist lieblich und schön und „Gelre“ ist ihr Nam’!

Ich hab sie verlor’n auf dem Weg hierher!“,

rief der Draak voll tiefster Gram.

 

Doch Lupold und Wychard hörten nicht zu,

was der Draak zu ihnen sprach.    

Sie stießen den Dolch in sein Drachenherz.

Er schrie „GELRE!“ als es brach!

 

Gelre, Gelre, Gelre! - Lasto conath i-amlug!

Fa-la-la-la, fa-la-la-la-la-la, fa-la-la-la-la-la-la-la-la-la!

 

Doch sein Ruf erklingt, wenn im Sturm der Nacht

an der Niers die Weiden weh’n.

Wenn der Regen peitscht und sein Seel’ erwacht,  

kannst Du seinen Ruf versteh’n!  

 

Fa-la-la-la, fa-la-la-la-la-la, fa-la-la-la-la-la-la-la-la-la!

 

Gelre, Gelre, Gelre! - Lasto conath i-amlug!

 

Fa-la-la-la, fa-la-la-la-la-la, fa-la-la-la-la-la-la-la-la-la!

Written by Frank  and Monika Stienen
Lyrics by Monika Stienen